Waisenhaus Teofano Popova, Stara Zagora

Erfolg macht nur Spass wenn auch andere daran Teilhaben können.

Wir beschäftigen seit Anfang 2013 in diesem Waisenhaus eine Sprachterapeutin.

Eine Vielzahl der Kinder hatten Schwierigkeiten beim Sprechen. Mittlerweile haben diese Kinder grossartige Fortschritte gemacht und das freut uns umso mehr.Wir werden unsere Bemühungen in diese Richtung ausweiten und hoffen dabei auch viele spendable Partner anzutreffen.

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Zuhause

Das Heim “Teofano Popova” für Kinder, denen die elterliche Fürsorge versagt ist, befindet sich in Stadt Stara Zagora, ungefähr 5 km vom Stadtzentrum, östlich vom Park „Ayazmoto“ und südlich vom See des Werks “Zagorka” entfernt.
Im Heim genießen die Kinder spezialisierte medizinische Pflegen und Betreuung von verschiedenen Fachárzten.

Die Geschichte im Laufe der Jahren…

Das Heimgebäude und der dazugehörige Hof sind öffentliches Gemeindeeigentum. Im ersten Jahr des 20.Jahrhunderts schenkte die Aufklärerin Teofano Popova aus Stara Zagora das Grundstück dem ihrerseits gegründeten Verein “Dobrii Samaryanin” (der gute Samariter). Nach ihrem Wunsch sollte man dort ein Waisenhaus gebaut werden. Januar 1929 schreibt sie ihr Testament im Sterbebett und erklärt, dass die ihrerseits geschenkten Grundstücke und Gebäuden auf ewig für die Erziehung von elternlosen Kindern genutzt werden müssen. Trotz der Wechselhaftigkeiten im Lande nach dem 9.September 1944 ist der Wille der Stifterin erfüllt. Teofano Popova hat dem Heim auch 350 Dekar anbaufähiges Land hinterlassen, das zur Zeit in Pacht gegeben wird.
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Ein Gebäudeflügel und die Аußenfassade des Kinderheims brauchen eine ernste Reparatur. Die Direktorin des Heims Rilka Ivanova hat sich mehrmals an den Besitzer des Gebäudes – Gemeinde Stara Zagora – mit Bitte um Hilfe gerichtet, doch blieben ihre Bitten um finanzielle Unterstützung umsonst. In 2008 richtet sie sich an Stiftung “Tavita Bulgaria” in Sofia, welche seit Jahren mit westeuropäischen Stiftern, die den Heimen für elternlose Kinder finanzielle Hilfe leisten, zusammen arbeitet. Die Antwort der Stiftung kommt überraschend schnell. Noch am Weihnachten kamen im Heim 15 niederländische Ingenieure. Im Januar hat der zweite Stock des Heims schon neue Fenster- und Türrahmen.
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GESCHICHTE DES HEIMS
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(Auszug aus der historischen Information über dem Kinder- und Judendheim „Teofano Popova”, Stadt Stara Zagora)
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Im Jahre 1899 wurde in Stara Zagora dеr Wohltätigkeitsverein “Dobrii Samaryanin” gegründet.
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Der Verein hatte zum Ziel, die Armen aus Stadt Stara Zagora und der Region, die im Not und moralischem Verfall geraten sind, zu unterstützen.
Die Barmherzigkeit der Vereinmitglieder ist – wie 1905 in einem Bericht die Vereinvorsitzende Teofano Popova behauptet „an die zwei Polen des Lebens gerichtet: die Kindheit und das Alter, die gleichermaßen einen Akt der Barmherzigkeit sind.“
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Im gleichen Bericht steht, dass “dem ersten Pol des Mitleids – die kläglichen, ohne Väter und Mütter geblieben Waisenkinder, die eine Quelle von Kraft, Jugend und versprechendem Leben sind, größere Beachtung geschenkt wird.”
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Deswegen öffnet der Verein noch bei seiner Gründung ein Waisenhaus mit dem Namen:
Stara Zagora Bezirkswaisenhaus „Dobrii Samaryanin“.
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Das Waisenhaus verfügte auch über eine Schule, die zuständig war, Urkunden für beendete Ausbildung auszustellen.
Diese Schule wurde wahrscheinlich im Jahre 1907 geöffnet, da im BERICHT für dieses Jahr gemeldet wird, dass “Frau Dischpini und Herr Anastas Angelovi die Verpflichtung übernehmen, einen Lehrer für die Kinder im Heim solange sie leben zu unterhalten“.
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In einem anderen Schriftstück findet man, dass die Eröffnung einer Schule im Waisenheim die Kinder erlöst, die städtischen sich ziemlich weit befindenden Schulen zu besuchen. Das Waisenheimgebäude befand sich dort, wo heute das Kinderheim ist.